Wie kann ich im Falle eines epileptischen Anfalls gewarnt werden?

Epileptische Anfälle treten häufig unerwartet auf und können Risiken nach sich ziehen.

Die Art und der Zeitpunkt des Anfalls bestimmen zudem das Risikoausmaß. Tritt der Anfall tagsüber auf, wenn jemand in der Nähe ist oder z. B. nachts, wenn Sie alleine im Bett liegen? Rechtzeitig Hilfe leisten ist in jedem Fall äußerst wichtig. Lesen Sie hier mehr über die Gefahren von Epilepsie.

Epilepsie-Hilfsmittel

Viele Menschen fragen sich, wie sie im Falle eines epileptischen Anfalls gewarnt werden können. Es sind heutzutage verschiedene Epilepsie-Hilfsmittel erhältlich, die dabei unterstützen können gefährlichen Situationen vorzubeugen. Es empfiehlt sich, Epilepsie-Hilfsmittel wenn möglich auszuprobieren und zu beurteilen, was für Sie am besten funktioniert. Auf dieser Seite werden mehrere Hilfsmittel erläutert.

Arzneimittelpass und Arzneimittelbox

Wenn ein Epilepsiepatient mehrere Medikamente einnimmt, ist eine Arzneimittelbox ein praktischer Helfer. Solch eine Box ist oft in sieben Fächer unterteilt, mit einem Fach für jeden Tag. Die Box hilft Ihnen, Übersicht zu wahren und zu kontrollieren, ob die Arzneimittel eingenommen wurden. Die regelmäßige Einnahme der Arzneimittel ist wichtig. Nach dem Überspringen einer oder mehrerer Dosierungen ist das Risiko eines Anfalls höher. Auch der Arzneimittelpass ist hilfreich, wenn Menschen mit Epilepsie verreisen. Der Pass enthält Informationen über Epilepsie und die Arzneimittel, die der Betroffene einnimmt.

Epilepsie-Hunde

Viele Menschen, die selbstständig wohnen und von Epilepsie betroffen sind, trauen sich oft kaum aus dem Haus. Sie haben Angst, dass sie außer Haus Anfälle erleiden, schämen sich, oder fürchten Verletzungen nach einem Anfall. Sie fühlen sich von anderen abhängig und das kann zu sozialer Isolation führen. In solchen Fällen kann ein Epilepsie-Hund eine Lösung sein.

 

Dieser Hund ist speziell trainiert und hilft Menschen vor, während und nach einem Anfall. Der Hund kann seinen Besitzer oder Menschen in der Umgebung rechtzeitig warnen, wenn ein Anfall auftritt. Das bietet ein großes Sicherheitsgefühl und verringert die Abhängigkeit von anderen.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen über Hilfsmittel können Sie sich an das Deutsche Assistenzhunde-Zentrum wenden.

Kopfschutzhelme

Wenn Epilepsiepatienten während eines Anfalls häufig fallen, kann ein Sturzhelm eine Lösung bieten. Ein Schutzhelm schützt den Kopf und das Gehirn vor Verletzungen infolge eines Anfalls. Diese Kopfschutzhelme wurden speziell für Epileptiker entworfen und eignen sich für den Einsatz im Alltag. Es gibt unterschiedliche Helme, z. B. Konfektionshelme, maßgefertigte Helme, Kappen- bzw. Perückenhelme.

Epilepsie-Alarm

Es besteht ebenso die Möglichkeit, einen Anfall mithilfe eines Anfallserkennungs- und Alarmierungssystems zu registrieren. Sobald ein Anfall auftritt, löst dieses System einen Alarm aus. Dadurch kann die Umgebung rechtzeitig Hilfe leisten und versuchen, lebensbedrohlichen Situationen vorzubeugen. Man denke z. B. an Bewusstlosigkeit, verändertes Bewusstsein oder Anfälle, die im Schlaf auftreten.

Es gibt zwei Arten der Alarmierung. Wenn jemand einen bevorstehenden Anfall spürt, kann er/sie auf einen Knopf drücken. Daraufhin wird beispielsweise im Pflegezentrum oder im Handy einer Pflegekraft ein Alarm ausgelöst. Wenn die Anfälle nicht im Voraus gespürt werden, durch Bewusstseinsverlust oder weil der Anfall im Schlaf auftritt, können andere Hilfsmittel eingesetzt werden, wie z. B. das Epilepsie Erkennungssystem NightWatch.

 

Ein Epilepsieerkennungs- oder anderes Alarmierungssystem bietet nie zu 100% die Garantie, dass alle Anfälle rechtzeitig erkannt werden. Es sind viele verschiedene Systeme erhältlich und es ist nicht immer im Voraus klar, welches System sich am besten eignet. Besprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, welches Hilfsmittel in Ihrer Situation geeignet und notwendig ist.

Broschüre

Hier finden Sie alle Informationen, die Sie benötigen.

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